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eZ Publish Summer Camp 2012 in Kroatien

Montag, 08. Oktober 2012: Martin Wilde

eZ Publish Summer Camp 2012 Trophäe - Ein Schiff aus Stein

Als Neueinsteiger bei der JAC Systeme GmbH - einem Mitglied des CJW-Network - durfte ich das eZ Publish Summer Camp 2012 in Bol, Kroatien besuchen. Das CJW-Network zeichnet sich im Übrigen als ein Sponsor des eZ Publish Summer Camp 2012 aus. Dort habe ich den "Development Kickoff-Workshop" – auch einfach nur BASIC-Kurs genannt – besucht. Das eZ Publish Summer Camp 2012 erstreckte sich vom 05. September 2012 bis zum 08. September 2012.

Ziel dieses BASIC-Kurses war es in einem relativ kurzen Zeitraum Anfängerinnen und Anfängern die wichtigsten Grundsätze und -konzepte nahe zu legen und sie an die Materie eZ Publish heranzuführen.

In diesem Blogpost möchte ich über meine Erfahrungen und Eindrücke berichten, welche ich beim eZ Publish Summer Camp 2012 sammeln konnte. Dabei werde ich meinen Bericht in einzelne Tage unterteilen und über jeden einzelnen Tag kurz etwas schreiben.

Vorneweg möchte ich mich besonders bei der NetGen-Crew und den eZ-Mitarbeitern bedanken, die wirklich alles getan haben, um die Veranstaltung so ablaufen zu lassen, wie sie geplant war. Danke!

Inhaltsverzeichnis

Tag 1, Dienstag - »Die Ankunft«

Am Dienstag, dem 04. September 2012, war der Tag der Abreise. Früh am Morgen begab sich unsere kleine Reisegruppe vom kalten Stralsund in Richtung des warmen Südens. Doch bevor es wirklich in die warmen Teile dieser Erde ging, mussten wir erst noch mit dem Zug nach Berlin, um von dort schlussendlich nach Split zu fliegen.

Nachdem wir in Split ankamen, suchten wir zu Allererst einen Bus auf, der uns zur Fähre bringen sollte, mit der wir dann auf die Insel Brač übersetzen sollten. Als wir nach ein wenig Verwirrung endlich den richtigen Bus gefunden hatten, kamen wir nach einer knappen halben Stunde Fahrt schlussendlich in der Hafengegend von Split an. Leider konnte man während dieser Busfahrt nicht wirklich viel von Split an sich sehen.

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Hafengegend von Split kamen wir endlich am Liegeplatz der Fähre an, in welche wir nach kurzem Warten auch einstiegen. Es war erfrischend, denn im Gegensatz zur heißen Luft draußen, war die Luft in der Fähre sehr kühl - der Klimaanlage sei Dank!

Nachdem die Fähre unsere Reisegruppe erfolgreich nach Brač - genauer gesagt in die Stadt Bol - gebracht hatte, begaben wir uns zu Allererst zu unserem Appartement und luden unsere Sachen ab. Wir verblieben dort eine kurze Zeit ehe wir uns zum Elaphusa Hotel begaben.

Dort wurden wir herzlich empfangen und registriert. Bei dieser Registrierung wurde auch aufgenommen, welche Zertifizierung die jeweiligen Teilnehmer gerne absolvieren würden.

Außerdem erhielt jeder Teilnehmer ein kleines »Willkommenspaket« in Form einer Tüte. In dieser Tüte befanden sich jeweils ein eZ Sailor-T-Shirt, ein umhängbares Namensschild - welches gleichzeitig als Ablaufplan für die Woche diente - und ein kleines Fläschchen mit einem alkoholischem Getränk.

Im Anschluss an die Registrierung und die Verteilung der Willkommenspakete fanden sich die Teilnehmer draußen auf dem Poolgelände des Hotels ein. Dort wurde jedem Teilnehmer ein Willkommensdrink gereicht und man tauschte sich rege aus. Erste Freundschaften und Beziehungen wurden geschlossen.

Der Plan für die Woche sah neben den Vorlesungen und Workshops auch außerordentliche Veranstaltungen, wie Abendessen, eine Weinprobe und auch eine Bootstour vor. Die Vorlesungen und Workshops wurden in drei Kategorien unterteilt und wie folgt geplant:

BASIC-Track

Dieser Kurs richtete sich an alle Anfänger, die keinerlei Erfahrung mit ez Publish hatten und behandelte grundsätzliche Dinge, wie:

  • Den Grundaufbau von eZ Publish
  • Klassen, Objekte, Nodes und Entwürfe
  • Extensions
  • Settings, Overrides und SiteAccesses
  • Debugging und Caching
  • User, UserGroups und Policies

CMS-Track

Der CMS-Track richtete sich – im Gegensatz zu dem BASIC-Track – an erfahrene eZ Publish-Entwickler und behandelte erweiterte Technologien, wie:

  • Advanced eZ Find
  • Responsive Layout in eZ
  • Integration with Varnish
  • Clustering techniques
  • Performance analysis
  • Advanced Caching
  • Mobile site in eZ

PHP-Track

Der PHP-Track richtete sich an fundierte eZ Publish-Entwickler, die sich für den Unterbau von eZ Publish interessierten und Informationen zu neuen Technologien erhalten wollten, wie:

  • New public API
  • Build your datatypes
  • Symfony2 introduction
  • New REST API
  • Hackathon

Dieser Tag endete nach dem Drink für den einen früher, für den anderen später.

Tag 2, Mittwoch - »Der Auftakt«

Der nächste Morgen begann um 9:00 Uhr mit einer 20-minütigen Willkommensveranstaltung, zu der sich leider nicht alle Teilnehmer komplett einfanden. Die Workshops und Vorlesungen begannen direkt im Anschluss an diese Willkommensveranstaltung um 9:20 Uhr.

Ich selbst habe - wie schon erwähnt - den BASIC-Kurs besucht, da ich ein Anfänger in Sachen eZ Publish bin und dieser Kurs als Einstieg in die Materie dienen sollte. Die grobe Zielvorgabe des BASIC-Workshops war es innerhalb von drei Tagen eine WebSite von Grund auf zu erstellen. Dabei sollte der Fokus auf eZ Publish gelegt werden. Geführt wurde der Workshop dabei hauptsächlich von dem sehr sympatischen Ivo Lukač, einem Mitarbeiter der Firma NetGen, welche sich für die Betreuung der Projekte auszeichnete. Aber auch Nicolas Pastorino, ein Mitarbeiter von eZ, schenkte uns ein paar Stunden seiner Zeit. Folgende Themen und Konzepte wurden an diesem Tag behandelt:

  1. Allgemeines über eZ Publish
  2. Objekte, Sub-Items und Nodes
  3. Entwürfe und Versionen
  4. Übersetzungen
  5. SiteMap anlegen
  6. Klassen
  7. Klasse erstellen
  8. Aufbau eZ Publish (Datenbank und Dateisystem)
  9. SiteAccesses und Overrides
  10. Extensions

Insgesamt war der Workshop an diesem Tag noch ziemlich theoretisch gehalten, was bei der Komplexität von eZ Publish aber auch notwendig ist. Dennoch gestaltete Ivo den Workshop in den meisten Fällen spannend und mit viel Witz.

Nachdem der Workshop für diesen Tag beendet war, hatten die Teilnehmer Freizeit, bis man sich am Abend im Restaurant Vagabundo einfinden sollte. Viele der Teilnehmer nutzten die Möglichkeit und besuchten den Strand - das goldene Horn.

Am Abendessen im Restaurant Vagabundo wurde rege teilgenommen und ein Großteil der Teilnehmer fand sich dort ein. Es wurden erste Beziehungen ausgeweitet, indem man sich zusammen an einen Tisch setzte und alles in allem wurde der Abend von den Teilnehmern genossen, wie es schien.

Tag 3, Donnerstag - »Praktische Übungen«

Am nächsten Tag begannen die Vorlesungen und Workshops - bedingt durch die wegfallende Willkommensveranstaltung - bereits um 09:00 Uhr. Als ich in dem Raum, in dem der BASIC-Kurs, stattfand sah ich auch noch ein paar neue Gesichter, welche am Vortag noch nicht in dem Kurs saßen. Es gab also auch Leute, die sich von den erweiterten Kursen in den BASIC-Kurs begeben haben. Der Kurs behandelte diesen Tag folgende Themen und Tätigkeiten:

  1. Wiederholung
  2. Eigenes Logo und FavIcon per DesignExtension
  3. Entfernen des „Register“-Links aus dem Header per Extension
  4. Erstellen einer eigenen CSS-Datei in unserer Extension, um die Navigation zu verschieben
  5. Templates und die Template-Sprache
  6. PageLayout und Module Result
  7. Anpassung „Project_full“- und „Project_line“-Template
  8. Anpassen des „Selected_project_folder“-Templates per NodeID

Im starken Gegensatz zum ersten Tag des Workshops lag der Schwerpunkt am zweiten Tag wesentlich stärker auf der Praxis, als auf der Theorie. Er baute aber auch sehr stark auf dem auf, was am ersten Tag behandelt wurde, weshalb Ivo zum Anfang des Tages auch eine Wiederholung durchführte. Der Stoff, der an diesem Tag behandelt wurde war eine sehr gute Ergänzung zu dem, was am ersten Tag behandelt wurde. Außerdem wurden die am Vortag gelernten Sachen auch noch einmal gut gefestigt.

Tag 4, Freitag - »Der Endspurt«

Die zeitliche Planung sah an diesem Tag wieder den Beginn um 9:00 Uhr vor. An diesem Tag waren viele der Teilnehmer bereits am Morgen aufgeregt, denn heute sollte die eZ Publish certification stattfinden. Viele der Teilnehmer bekamen zunehmend Angst und wurden nervös. Dabei wäre nach so einer kurzen Zeit, in der wir als BASIC-Kursteilnehmer da waren niemand vollends in der Lage gewesen die Zertifizierung wirklich gut abzuschließen. Folgende Themen wurden an diesem Tag behandelt:

  1. Wiederholung
  2. User, Roles und Policies
  3. Sections
  4. Erstellen eines Users
  5. Erstellen einer UserGroup und darin enthaltene User
  6. Cache-Management
  7. RSS-Feeds
  8. URL-Aliase
  9. Extension eZ Flow
  10. Informationen über eZ und Veranstaltungen

Nach der planmäßigen Beendigung des Workshops liefen ein Hackathon und die eZ Publish-Zertifizierung parallel ab. Wobei sich ein Großteil der Teilnehmer im größten Konferenzsaal des Hotels einfanden, um die Zertifizierung zu machen. Leider lief die Zertifizierung - im Gegensatz zum Rest des Summer Camps 2012 - nicht so ab, wie geplant. Es gab zu viele Nutzer und zu wenig Bandbreite, um alle Teilnehmer auf einmal die Zertifizierung machen zu lassen. Es wurde aber allen Teilnehmern, die aufgrund von technischen Problemen die Zertifizierung nicht durchführen konnten, zugesichert, dass diese zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden kann.

Als um 17:00 Uhr das Ende der Zertifizierung und des Hackathons erreicht war fanden sich alle Teilnehmer des eZ Publish Summer Camps 2012 im eben erwähnten Saal ein, um sich sich die Abschlussrede der Veranstalter und Helfer anzuhören. Ebenso wurden auch die Sponsoren des eZ Publish Summer Camps 2012 - zu welchen die CJW-Network-Gruppe auch gehört - vorgestellt und mit einem kleinen Präsent beschenkt. Des weiteren wurde jeder Teilnehmer gebeten eine Umfrage auszufüllen - mit der Chance eine Kleinigkeit zu gewinnen.

Die Planung für den Abend sah eine Weinprobe im Weinkeller von Bol vor. Hier fanden sich ein Großteil der Teilnehmer zum Abend ein. Ein Mitarbeiter des Weinkellers erzählte uns einige Sachen zur Entstehung und Geschichte des Weinkellers, wie auch Einzelnheiten zu den einzelnen Weinen. Nach diesem Rundgang ging es dann an die eigentliche Weinprobe, bei der drei verschiedene Weinsorten und Schnittchen als Beigabe gereicht wurden. Außerdem wurden hier auch noch zufällig die Gewinner der Gewinnspiels ausgelost, aufgerufen und beschenkt.

Tag 5, Samstag - »Schiffstour und Sightseeing«

Trotz der eigentlichen Beendigung der Vorlesungen und Workshops, war die Planung des eZ Publish Summer Camps 2012 noch nicht vorbei. Für den heutigen Tag - dem Samstag - war eine Schiffstour zu gegenüberliegenden Insel Hvar organisiert worden. Die Teilnahme daran war keine Pflicht, doch ein Großteil der Teilnehmer fanden sich zur Bootstour am Morgen vor dem Schiff ein.

Während der knapp zwei Stunden andauernden Fahrt, wurde den Mitfahrerinnen und Mitfahrern noch ein Kaffee und ein Croissant gereicht. Das Wetter war an diesem Tag sehr heiter und warm, was einige Leute dazu bewegte sich für die Zeit der Überfahrt schlafen zu legen. Nachdem die Fahrt überstanden war hielt das Schiff für ungefähr eineinhalb Stunden. Das bewegte die Teilnehmer dazu die Insel zu erkunden und z.B. die Burg über der Stadt zu besuchen. Als sich alle Teilnehmer langsam wieder am Schiff einfanden, wurde dort schon rege das Mittagessen vorbereitet.

Während der weiteren Fahrt zu den nahe gelegenen kleineren Inseln um Hvar wurde uns das Mitagessen serviert. Es handelte sich dabei um Fisch mit Brot und Beilage. Ein etwas ungewohntes Gefühl diese Art von Essen während einer schaukeligen Seefahrt zu sich zu nehmen.

Während der weiteren Fahrt kamen wir an den berühmten Inseln vorbei, welche in Kroatien "Pakleni Otoci" genannt werden. Das Schiff hielt an einer der kleineren Inseln, welche "Palmižana" genannt wird, wo die Teilnehmer dann wahlweise in ein Schiff zurück nach Bol steigen konnten oder aber einen Abstecher auf die Insel selbst machen konnten. Diejenigen, die sich entschlossen hatten die Insel zu besichtigen fanden sich an einem Felsstrand ein. Zu dieser Zeit herrschte ein wunderbares Wetter mit klarem Himmel, Sonnenschein. Das Wasser war mindestens genauso klar, wie das Wasser in einer Schwimmhalle.

Nach einiger Zeit machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Schiff, um wieder nach Bol überzulaufen und den Abend langsam ausklingen zu lassen.

Persönliches Fazit - »Eine schöne Zeit«

Zum Abschluss dieses Blogposts möchte ich noch ein persönliches Statement zu meinen Tagen beim eZ Publish Summer Camp 2012 in Kroatien abgeben.

Für mich als Neueinsteiger in dieser Branche und insbesondere im Umgang mit der eZ Publish-Software waren viele Sachen Neuland. Der Workshop als Ganzes war höchst interessant gestaltet und sehr gut geführt. Hier möchte ich noch einmal einen großen Dank an den Herrn Ivo Lukač aussprechen, welcher durch sein extremes Engagement für viele Teilnehmer einen Mittelpunkt des Camps bildete. Denn neben der Führung des BASIC-Kurses betreute er alle zur Verfügung gestellten Veranstaltungsangebote. Außerdem war er immer für ein nettes Gespräch offen und wirkte immer gut gelaunt.

In meiner Zeit in Kroatien habe ich interessante, neue Menschen und viele grundlegende Techniken im Umgang mit eZ Publish kennen gelernt. Des Weiteren habe ich zukünftige Arbeitspartner kennen lernen können, sowie auch Nicht-Arbeitspartner, welche ich jetzt zu meinen Freunden zählen darf.

Neben dem interessanten Workshop waren auch die gemeinsamen Veranstaltungen gut geplant, abwechslungsreich gestaltet und sauber durchgeführt. Was wohl auch an den durchweg netten Teilnehmern lag. Man verstand sich gut und verbrachte eine angenehme Zeit zusammen.

Zusammenfassend kann ich meine Tage in Kroatien allgemein als Erfolg bezeichnen. Ich habe einige schöne Tage in Bol verbracht, viel Wissen mitgenommen und sehr tolle Menschen getroffen. Ich persönlich hoffe, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art war, an der ich teilnehmen durfte und wünsche den Leuten von eZ und NetGen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Aber auch allen Teilnehmern wünsche ich viel Gelingen bei ihren Plänen und dass ihre beruflichen, sowie persönlichen Wünsche in Erfüllung gehen!

Weiterführende Links

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